Schulprogamm

Schulprogramm der Volksschule Lödersdorf
(beschlossen vom Schulforum der VS Lödersdorf)

Ausgehend vom Leitbild der wohnortnahen Kleinschulen, das von der Arbeitsgemeinschaft f. Lehrerinnen und Lehrer an wohnortnahen Kleinschulen erstellt worden ist und von der VS Lödersdorf übernommen wurde, wurde das Schulprogramm erarbeitet.

Leitbild der wohnortnahen Kleinschulen

Wohnortnahe Kleinschulen sind ein- bis dreiklassige Schulen im ländlichen Bereich mit individueller Betreuung der Schülerinnen und Schüler. In der Regel werden mehrere Schulstufen in einer Klasse unterrichtet.

Unsere engagierten Lehrerteams sind aufgeschlossen und bilden sich ständig fort.

Jedes Kind wird bei uns individuell gefördert und gefordert. Es bekommt – speziell in der Eingangsphase- die Zeit, die es für Lernschritte braucht.

Wir führen mit dem Einsatz entsprechender Methoden und zeitgemäßer Lehrmittel unsere Schülerinnen und Schüler zu Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein.

Der gemeinsame Unterricht von Schülerinnen und Schülern verschiedener Altersstufen in einer Klasse fördert den Gemeinschaftssinn.

Die Persönlichkeitsentwicklung und die bestmögliche schulische Leistung jedes Kindes sind uns wichtig. Wir schaffen konsequent und zielgerichtet eine fundierte Basis für weiterführende Schulen.

Wir entwickeln und wecken musische und kreative Talente unserer Schülerinnen und Schüler. Öffentliche Auftritte bei verschiedenen Anlässen sind Bestandteil unseres Schullebens.

Wir fördern Kultur. Auf Kameradschaft, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Ermutigung wird bei uns Wert gelegt.

Die überschaubare Schulgemeinschaft ermöglicht flexibles Organisieren.

Wir arbeiten mit Eltern, Gemeinden, Behörden, Institutionen und Wirtschaft zusammen. Sie helfen, die Qualität unserer Schulen zu sichern.

Wohnortnahe Kleinschulen sind ein wertvoller Teil der steirischen Schullandschaft.

Vorbemerkungen:

  • Das Schulprogramm soll das Bewährte sichern
    und die Weichen für die Zukunft stellen.
  • Es ist Weg und Ziel zugleich, Momentaufnahme,
    Planungsinstrument und Beurteilungsmaßstab.
  • Das Schulprogramm beschreibt die Grundsätze, Schwerpunkte und Ziele für die weitere Entwicklung der qualitätsvollen Arbeit an der Schule.
  • Es enthält eine realistische Selbstdarstellung des Schulortes zum aktuellen Zeitpunkt und soweit es in die Zukunft weist, realistische Vorhaben mittlerer Reichweite.
  • EVALUATION soll in den folgenden Jahren passieren.
  • Die Ergebnisse der Evaluation sind die Grundlage für eine neue Vereinbarung.

 

Grobskizzierung der Arbeitsschritte:
1. Datenerhebung (Fragebogen an die Eltern)
2. Von der Datenerhebung zur Reflexion
a. Was bedeuten die Ergebnisse für uns?
b. Auf welchen Gebieten sollen in nächster Zeit die Akzente gesetzt werden?

  • Suchtgiftprävention
  • mehr Computerarbeit
  • Umwelterziehung

3. Von der Reflexion zur Selbstbestimmung
a. Was ist unser Selbstverständnis?

  • Wir sind eine Kleinschule!

b. Welche Ziele wollen wir erreichen?

  • Grundlegende Fertigkeiten im Rechnen, Schreiben und Lesen
  • Grundlegende Fertigkeiten im Umgang mit dem Computer und dem Internet
  • „Lernen, wie man lernt“
  • Soziale Fertigkeiten
  • Allgemeinwissen

c. Auf welche Stärken bauen wir?

  • vielfältiger Turnunterricht (Schwimmbad, Eislaufplatz, Wald)
  • Lernen mit allen Sinnen
  • Exkursionen
  • Nutzung der Ressourcen der Eltern
  • Schulfeste
  • Gemeinsame Wanderung mit Eltern und Kindern
  • Besuch von kulturellen Veranstaltungen
  • Musikalische Umsetzung von Themen außerhalb des Musikunterrichtes
  • Nachmittagsunterricht

d) Wo gibt es Entwicklungen in Gang zu setzen?

  • Bei der Teamarbeit

Es gibt 5 Qualitätsbereiche als Orientierungshilfe und Denkanstoß für schulspezifische Schwerpunktsetzungen:

  • Lehren und Lernen
  • Lebensraum Klasse und Schule
  • Schulpartnerschaft und Außenbeziehungen
  • Schulmanagement
  • Professionalität und Personalentwicklung